USA, 2005
Regie: Joseph F. Lovett
Eine eher langweilige Dokumentation über die schwulen Jahre zwischen 1969 (Stonewall) und 1981 (Erste Aids-Opfer) in New York City. Interviews mit alternden schwulen Persönlichkeiten (z.B. der Fotograf Tom Bianchi) und dazwischen historische Fotos und Filmaufnahmen aus jener Zeit. Hätte jeder x-beliebige Privatsender auch noch hinbekommen. ARTE wahrscheinlich sogar besser.
Nostalgie kommt hier jedenfalls nicht auf. Auch kein Neid auf „die gute alte Zeit“. Wesentlich schlechter als vergleichbare Nostalgie-Streifen wie „Beefcake“ oder „Stonewall“, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Für Jungschwuppen, die sich die Zeit vor Aids nicht vorstellen können, vielleicht ganz sehenswert. Einfach abwarten, bis er (mal wieder) im TV läuft. Dort kann man ihn sich ansehen, wenn man gerade nichts besseres zu tun hat.
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