Frankreich, 2000
Regie: Sébastien Lifshitz
Darsteller: Jeremie Elkaim, Stephane Rideau u.a.
Der 18-jährige Mathieu verbringt seinen Sommerurlaub in der Bretagne. Dort verliebt er sich in Cedric. Für Mathieu bedeutet das sein Coming-Out.
Die beiden ziehen zusammen, aber es geht nicht lange gut. Später haben die beiden sich – ohne genauere Angaben von Gründen – getrennt, und Mathieu unternimmt einen Selbstmordversuch. Bekommt eine kurze Therapie. Reist im Winter zurück zum verlassenen Urlaubsort. Versucht Erinnerungen wiederzubeleben…
Zumindest ist das die Geschichte, soweit ich sie verstanden habe. Denn der Film springt in kurzen, abgehackten, unzusammenhängenden Szenen zwischen den verschiedenen Zeitzonen hin und her. Alles sehr verwirrend, wogegen ich im Prinzip nichts habe, wenn sich am Ende wenigstens das Puzzle auflösen würde
Insgesamt war „Sommer wie Winter“ eher eine Enttäuschung. Vor allem, nachdem bei Amazon einige Rezensenten hin und weg waren. Aber ich fand ihn nur etwas besser als Lifshitz’ entsetzlichen „Wild Side“.
Wahrscheinlich müßte man sich den Film ein zweites Mal ansehen, um ihn zu verstehen, aber dazu fehlt mir ehrlich gesagt der Nerv. Viel zu viel Seele und Tiefe. Da möchte man dann gern zu einem Röhrchen Schlaftabletten greifen.
Aber immerhin: Angenehme Jungschauspieler, die mit ihren Reizen nicht geizen. Freizügige Sexszenen. Und eine wirklich süße Katze!
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