USA, 1997
Regie: Ela Troyano
Darsteller: Irwin Ossa, John Bryant Davila uva.
Wenn ich noch mehr Spanisch-sprachige Filme mit Untertitel anschaue, spreche ich früher oder später doch noch Spanisch! – „Latin Boys go to hell“ ist allerdings ein Amerikanisch – Puertoricanischer Film. Längst nicht so gut wie die spanischen Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe.
Das Ganze soll in New York spielen, was ich aber auch nur aus der Filmbeschreibung weiß. Im Film sieht’s eher nach einer mittelgroßen, x-beliebigen, langweiligen amerikanischen Stadt aus. Von „Big Apple“ und seiner Szene bekommt man nichts mit.
Dort lebt also der junge wie hieß der gleich wieder? Justin, der sich in seinen heterosexuellen Cousin Angel verliebt. Der ist in Andrea verliebt, deren bester Freund – das schwule Fotomodell auch keine ahnung wie der heißt Braulio – unsterblich in seinen Lover was ist ein Name? Carlos verliebt ist. Aber der rammelt so ziemlich alles, was ihm zwischen die Beine kommt, und so auch Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften Justin…
Verwirrend? Klingt nach billiger, lateinamerikanischer Telenovela? – So soll’s auch sein, denn die beiden Hauptpersonen (Dings und Dingsda) schauen sich eine ebensolchige auch ständig an. Erfreulich kurz (etwas über 60 Minuten) ist das Filmchen dann auch; also nicht viel länger als eine Doppelfolge. Und nicht viel besser gemacht.
Die Story sicherlich nicht sonderlich aufregend. Der Schluß schreit nach Fortsetzung. Also, schalten Sie morgen um die gleiche Zeit ein, wenn es wieder heißt… Die Darsteller schauspielerisch eher übel, übertreffen sich aber gegenseitig an Attraktivität und zeigen netterweise auch viel nacktes Fleisch. Also ist auch nichts verloren, wenn man sich mal das Stündchen reinzieht.
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