Kanada, 2003
Regie: Émile Gaudreault
Darsteller: Luke Kirby, Paul Sorvino, Mary Walsh uva.
Angelo Barberini ist Ende 20 und Italo-Kanadier. Seine Eltern sind aus Versehen von Italien nach Kanada statt in die USA ausgewandert (sinngemäß: „Woher sollte ich wissen, daß es ZWEI Amerika gibt – das richtige und das nachgemachte?“), aber so ging es wohl vielen anderen Italienern auch, denn sie alle leben in einer italienischen Gemeinde mitten in Montreal. Die Mütter sind das Oberhaupt von „la fagmilia“.
Als Angelo mit Ende 20 unverheiratet (!) das Elternhaus verläßt und in eine eigene Wohnung zieht, ist das für die Eltern ein Drama. Als er ihnen dann auch noch nach einiger Zeit gesteht, daß sein Jugendfreund Nino, mit dem er die Wohnung teilt, sein Liebhaber ist, artet es in einer Katastrophe aus…
Ein bißchen „Mondsüchtig“ auf schwul…. – Herrlich italienisch! Vor allem Angelos Eltern Maria und Gino mit ihren Diskussionen und Gesten machen den Film sehenswert (Meine Lieblingsszene: Als sie über die Hochzeitseinladung diskutieren). Und keine kann so schön „bang-ging“ sagen wie Ninos Mutter Lina (Mary Walsh).
Meine Meinung: Unbedingt ansehen! Vor allem diejenigen, die „Mondsüchtig“ mochten. Deshalb auch für Heteros mit Sinn für italienische „Theatralik“ geeignet. Und wegen des feinen Akzents natürlich wieder mal nur im Original erlaubt.
2 Kommentare
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*schmunzel*
Witzig, dass Du den so gut fandest.
Ich fand ihn eher daneben.
Es wirkte für mich so, als würde es keine einzige sympathische Frau in dieser Welt geben.
Auch die Hauptfiguren fand ich so wenig liebenswert.
Irgendwie ging der Film völlig an mir vorbei.
Aber gottseidank lässt sich über Geschmack gut streiten *fg*
Hm, fehlt Dir das italienische Gen? Magst Du „Mondsüchtig“ dann auch nicht? – Geschmack… nun ja… aber was die Frauen betrifft, so kann ich nicht zustimmen. Italienische Mütter halt!