Kanada, 2001
Regie: Denis Lanlois
Darsteller: Thierry Pépin, Daniel Lortie, Jessie Beaulieu uva.
Trailer
Der 19jährige Danny hat seit seiner Kindheit nur einen Traum: Ein männliches Supermodel zu werden. Das Aussehen dazu hat er (mal von der fürchterlichen Frisur abgesehen), die Connections ebenfalls. Also ist er gerade auf dem besten Weg.
Seine Mutter ist tot, zu seinem schwulen Vater (der seinen offen schwulen Lebensstil für seinen Sohn aufgab, was Danny aber nicht zu würdigen weiß) hat er ein gestörtes Verhältnis. Als der Vater herausfindet, daß Danny anstatt zur Schule zu gehen lieber als Fotomodel arbeitet, kommt es zu einem Krach. Danny zieht aus. Mit im Handgepäck: Seinen Cousin Jonathan, der ihm bald sowohl die Freundin, als auch die Top-Position in der Model-Agentur streitig macht. Was Danny aber zu verhindern weiß. Böser Junge! Und prompt folgt der Abstieg: Bald muß er sich als Stripper durchschlagen, dann landet er auch noch beim (Hetero-)Pornofilm.
Okay, die Darsteller sehen ja ganz nett aus und zeigen auch viel Fleisch. Und das waren dann auch schon die Vorteile des Films. Die Story ist keine. Und die Schauspieler sind einfach grottenschlecht. – Also auch nicht besser als Lanlois’ Vorgängerfilm „L’escorte„.
Sex wird zwar ansatzweise auch geboten, aber nur in heterosexueller Form. Denn die Jungs sind allesamt hetero (wer’s glaubt…). Die einzig schwule Figur ist der Vater. Zwar duftet es schon sehr nach schwulen Pheromonen, aber trotzdem hat der Film eigentlich unter dem Label „Gay & Lesbian“ – wie er überall eingestuft wird – nichts zu suchen.
Fazit: Wegen der netten, nackten Jungs kann man ihn sich notfalls mal ansehen. Besser wäre allerdings ein Griff in die Porno-Kiste. Hat man mehr davon. Und die „Schauspieler“ sind dort auch nicht viel schlechter.
Danny in the Sky
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