USA / Argentinien, 2003
Regie: David Moreton
Darsteller: David Sutcliffe, Antonio Sabato jr., Jennifer Coolidge, Celina Font, Sonia Braga, Leonardo Brzezicki u.a.
Dean ist ein schwuler Comic-Zeichner. Er lernt den Argentinier Pablo kennen, in den er sich unsterblich verliebt. Nach einer kurzen, glücklichen Zeit verläßt ihn Pablo. Dean fliegt nach Buenos Aires, um ihn zu finden. Aber seine Versuche scheitern erstmal an Pablos Mutter, die aus einer reichen und politisch einflußreichen Familie stammt. Dean lernt Sofia kennen, die aus einer noblen, aber verarmten Familie stammt. Und er lernt Marcos, Sofias Bruder kennen, der ein langes Verhältnis mit Pablo hatte.
Nach und nach wird Dean in ein undurchschaubares Gespinst aus Intrigen verspinnt, in das scheinbar alle verwickelt sind. Am Ende ist er zwar immer noch von dem Gedanken getrieben, Pablo zu finden, aber nicht mehr, um ihn wieder zurück zu gewinnen, sondern um ihn zu töten…
Tja, an sich könnte das ein spannender Thriller sein, der einige sehr interessante Wendungen am Ende hat. Aber so wirklich glaubhaft wird das nicht in Szene gesetzt. Irgendwas hat da einfach gefehlt. Vor allem Deans Wandlung von liebesblind zu rachewütig war nicht nachvollziehbar. Die Romanvorlage von James R. Baker klingt da wesentlich plausibler (und hat anscheinend so rein gar nichts mit dem Film gemein, außer den Namen). Die habe ich mir nun auch gleich bei Amazon bestellt.
Doch der Film hat ein paar Pluspunkte. Einer davon ist Antonio Sabato jr. Ein anderer ist David Sutcliffe, der als Christopher Hayden (Rorys Vater) in „Gilmore Girls“ ja schon ganz nett aussieht, aber hier im Film richtig sexy ist. Noch ein Pluspunkt ist noch einmal Antonio, nämlich in seiner ganzen nackten Pracht (von vorn). Dazu noch Jennifer Coolidge („Stiflers Mom“) in einer unbedeutenden Nebenrolle; aber ich seh’ sie doch immer wieder recht gern. Dazu noch sehr delikat: Sofias Bruder und der Liftboy – einer leckerer als der andere! Noch besser: Sofias Bruder und der Liftboy beim Geschlechtsverkehr in der Küche. Und hatte ich schon den nackten Antonio erwähnt?
Also, die Grundlage der Story eigentlich gut; aber schlecht umgesetzt. Zur Entschädigung immerhin leckere Kerls. Letzteres reicht zwar nicht unbedingt für einen guten Film, aber wenigstens als kleiner Trost fürs Auge!
3 Kommentare
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Hm. Ich fand den Film unsagbar langweilig.
Die emotionale Begründung fehlte für so ziemlich alles.
Klar… Antonio hat nen Muster-Body… aber er spielt etwas arg wenig mit in dem Film, um es zu rechtfertigen, dass er auf dem Poster zu sehen ist:)
Ausser natürlich, dass er ein wunderbarer Werbeträger ist^^
Hatte ich denn was anderes geschrieben? ^^
Aber ich muß zugeben: Ich fand die anderen – vor allem Marcos und den Liftboy – wesentlich aufregender als Antonio. Seine besten Jahre sind wohl vorbei und er altert nicht gut. Und deshalb habe ich ihn auch nicht soooo sehr vermißt. Aber er war der einzige, bei dem man auch den Schniedel gesehen hat.
Ansonsten sind Sonia Braga („Kiss of a…“), David Sutcliffe und Jennifer Coolidge eigentlich schon selbst Werbeträger. Und die Großaufnahme auf dem Poster ist doch Sutcliffe.
Ich finde Antonio Sabato jr. einfach HOT!!!