Hellbent

hellbent.jpgHellbent
USA, 2004
Regie: Paul Etheredge-Ouzts
Darsteller: Dylan Fergus, Bryan Kirkwood, Hank Harris, Andrew Levitas, Matt Phillips u.a.

Trailer

Ein schwuler Slasherfilm? Kann das gut gehen? – Ums gleich zu sagen: Ja, kann es!

Gestrickt nach dem üblichen Slasherschema: Serienkiller jagt seine Opfer und säbelt ihnen mit einer Sichel die Köpfe ab. Unterschied zu sonst: Das Ganze spielt in der schwulen Szene, während alle Schwulen gerade zu Halloween big Party veranstalten.

Die Schauspieler sind entsprechend einer sexier als der andere (außer Hank Harris). *sabber* Dazu rockiger Soundtrack. Und insgesamt ein grundsolider Horrorstreifen, der sich mit jedem hetero-Horrorstreifen gleichen Strickmusters auf jeden Fall messen kann.

Natürlich gibt’s die gleichen Schwachstellen wie in fast jedem Slasherstreifen: Statt dem Killer gleich mal ‘ne Kugel in den Kopf zu jagen, wenn man Gelegenheit dazu hätte, wird erstmal in aller Ruhe das Telefon gesucht, um einen Krankenwagen für den verletzten Lover zu rufen. Wäre ja blöd, wenn man dem Killer keine Gelegenheit böte, sich wieder zu erholen. Oder wenn man schon weiß, daß an einer Stelle vor wenigen Stunden zwei Typen der Kopf abgesäbelt wurde, und plötzlich steht ein maskierter Typ (irgendwie muß ich ja immer an „Daredevil“ denken; auch das Poster weist gewisse Ähnlichkeiten auf) eben an dieser Stelle mit einer Sichel in der Hand vor einem, diesem unheimlichen Kerl auch noch sexuelle Avancen zu machen? Ja, klar! Welche Schwuppe würde da nicht gleich kreischend das Weite suchen? Ich auf jeden Fall! – Aber wenn’s nach Logik ginge, wären solche Filme ja immer schon nach 10 Minuten zu Ende.

Insgesamt ein gut gemachter Film, den man sich auf jeden Fall anschauen kann, wenn man auf Horror und Männer steht!

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