USA, 1998
Regie: John Waters
Darsteller: Edward Furlong, Christina Ricci uva.
Trailer
Der 18-jährige Pecker fotografiert in seiner Heimatstadt Baltimore (welche andere Stadt könnte es bei John Waters auch sein?) alles, was ihm vor die Linse kommt. Ob es sich dabei nun um seine Familie, seine Freundin oder um kopulierende Ratten im Hinterhof handelt. Zufällig wird er von einer Galeristin aus New York entdeckt, die ihn als künstlerisches Wunderkind groß rausbringen will. Die Kunst-Schickeria von New York ist begeistert von den „Hinterwäldlern“ und Pecker steht bald vor der Wahl: Künstler-Karriere in der großen Stadt oder seine Heimat mit seiner Familie und seiner Freundin?
Etwas enttäuschend dieser Film von John Waters. – Soll nicht heißen, daß er schlecht ist, aber wer richtigen Trash vom Prince of Puke erwartet, der wird enttäuscht. Trash gibt’s hier leider nur noch in homöopathischen Dosen, z.B. in der zuckersüchtigen kleinen Schwester oder der Madonna (die Gottesmutter; nicht die Sängerin!) verehrenden Großmutter.
Davon abgesehen ist es aber eine nette kleine Gesellschaftssatire. Nicht aufregend. Manchmal witzig. Stellenweise auch langweilig. Ein eher nichtssagender Hauptdarsteller. Eine gute Christina Ricci. Aber einfach unpassend für John Waters. Doch nicht ganz so unpassend wie ein Remake von „Hairspray“ mit John Travolta in der Hauptrolle zuzulassen!
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