De-Lovely

delovely.jpgDe-Lovely

USA, 2004
Regie: Irwin Winkler
Darsteller: Kevin Cline, Ashley Judd, Jonathan Pryce u.a.

Musicals sind Trend. Biopics ebenso. Also macht man einfach mal ein Biopic über Cole Porter. Und da liegt doch nichts näher, als dieses als Musical zu inszenieren.

Völlig logisch, daß die Voraussetzung für diesen Film die ist, Musik von Cole Porter zu mögen. Aber selbst einem eingefleischten Porter-Fan dürfte bei einer Laufzeit von zwei Stunden die Aneinanderreihung von Liebesschnulzen zu viel werden. Schade, daß man sich auf diese eine Thematik beschränkt hat und alle anderen großartigen Lieder von Porter unter den Tisch fallen ließ.

So beschränkt sich auch die angebliche “Biographie” hauptsächlich auf Porters Liebesleben, seine Ehe und seine Affairen mit Männern, ohne bei letzterem ins Detail zu gehen. Über sein wirkliches Leben, seine Zerrissenheit, erfährt man kaum etwas. Also doch mehr Musical als Biopic.

Dennoch sehenswert. Zum einen nämlich ganz angenehm fürs Auge in Szene gesetzt. Gute Leistung von Kevin Kline. Aber vor allem wegen der Gastauftritte der Sänger und Sängerinnen: Robbie Williams, Elvis Costello, Alanis Morissette, Mick Hucknall usw. Doch vielleicht lohnt sich da eher die Anschaffung des Soundtracks? Noch empfehlenswerter wäre allerdings die CD “Red, Hot & Blue”.

 

1 Kommentar(e)

  1. red hot and blue (insbes. die videos damals) ist einfach für mich unübertroffen als kollektion moderner cole-porter-rezeptionen …


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