Deutschland, 1984
Regie: Helmer von Lützelburg
Darsteller: Billie Zöckler, Dirk Bach, Barbara Valentin, Ralph Morgenstern, Cleo Kretschmer, Walter Bockmayer uva.
Die kleine Mimi Schrillmann (Billie Zöckler) ist total vernarrt in den Moderator Willi Wunder (Dirk Bach). Dann soll zufällig die nächste Quiz-Show („Wie hieß Albert Schweitzer mit Vornamen?“ – „Äh, Helmut?“) in Mimis Heimatort Käseburg stattfinden. Als Willis Assistentin Beate dort rein zufällig vom Dach des Hotels gefallen wird und deshalb eine neue Assistentin gesucht wird, wittert Mimi ihre große Chance. Aber ihre Mutter (Barbara Valentin) ist dagegen; hat sie doch wegen ihrer Tochter ihre Karriere als Eiskunstläuferin aufgeben müssen und fristet nun ihr Dasein als Klofrau. Da soll wenigstens ihre völlig unbegabte Tochter eine Karriere als Eiskunstläuferin durchziehen… (die Trainerin wird gespielt von Clementine! Kennt die noch jemand?)
Also, man nehme die schlechtesten Schauspieler Deutschlands, billigstes Equipment, eine hirnrissige Story, etliches zitierbares Material, nette Songs – und heraus kommt deutscher Trash vom Feinsten! Vor über 20 Jahren zum ersten Mal gesehen und noch immer so kultig schlecht, daß man aus dem Lachen einfach nicht mehr heraus kommt. Übertroffen nur noch durch Bockmayers „Geierwally“.
Sehenswert natürlich vor allem wegen solcher Welthits wie „Ich bin eine Zitrone!“ oder „Müssen, müssen, müssen Tränen sein?“, die man nach der Sichtung noch tagelang vor sich hin trällert.
Man liebt diesen Film oder man haßt ihn. Dazwischen gibt’s nichts. Aber ich sage: Anschauen!
2 Kommentare
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*lach* Wie geil, dass Du diesen Film mit reinnimmst:-))
Ich kann dazu noch die Bio von Bockmayer empfehlen: „Wilde Herzen“.
Darin kommt auch seine Bewunderung für unseren alten Bekannten John Waters zum Vorschein.
Und mal ganz ehrlich: Die Parallelen zu „Hairspray“ springen ja geradezu ins Gesicht.
Ist nur die Frage, welcher Film vorher da war^^
Ich jedenfalls könnt mich jedesmal wieder totlachen:-))
P.S. Auf der DVD sind noch grauenvoll gefilmte aufnahmen von der Premiere zur DVD, in der man die meisten Darsteller im „Heute“ noch mal sieht. Sehr amüsant
Warum auch nicht? Kann ein Film NOCH schwuler sein?
Hairspray – 1988
IHIDHL – 1984
Frage beantwortet.
Ich hatte schon total vergessen, wie lustig der Film ist und wie geil die Mucke.
Ja, die Extras hatte ich kurz angesehen, dann aber abgebrochen. War enttäuscht, daß so wenig Zuschauer in dem Kino saßen.