Frankreich, 1996
Regie: Francois Ozon
Darsteller: Frédéric Mangenot, Sébastien Charles, Lucia Sanchez
Der sexuell noch orientierungslose, aber extrem süße Luc verbringt die Ferien mit seinem schwulen Freund Sebastien am Meer. Während Sebastien zur französischen Version von „Bang Bang“ tanzt, will Luc eigentlich nur seine Ruhe haben. Schließlich verzieht er sich an den Strand, wo er – scheinbar ganz allein – sich nackt sonnt.
Aber dann kommt Lucia und baggert ihn unverhohlen an. Lädt ihn ein, im nahe gelegenen Wäldchen eine Nummer zu schieben. Währenddessen werden Lucs Klamotten am Strand gestohlen, so daß ihm nichts anderes übrig bleibt, als in einem geliehenen Sommerkleidchen von Lucia zurück zum Ferienhaus zu fahren. Dort findet sein Freund Gefallen an Lucs Aufmachung, und sie treiben es gleich an Ort und Stelle (in der Küche).
Am nächsten Tag will Luc das Kleid Lucia – die kurz vor ihrer Abfahrt steht – zurück bringen. Aber sie schenkt ihm das Kleidchen…
Nun, was will dieser 15-minütige Kurzfilm dem unbedarften Zuschauer sagen? Man könnte sicherlich einiges hineininterpretieren. Zum Beispiel darüber, die sexuelle Orientierung zu finden. Oder über die Metamorphose des anfangs eher femininen Freundes zum sexgeilen Macho. Oder über schwule Emanzipation hervorgerufen durch den Fummel….
Ooooooooder man genießt einfach ein Viertelstündchen lang die sexuelle Freizügigkeit des Filmchens und den Anblick von zwei wirklich süßen Jungs!
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Ich bin ein großer Fan von Francois Ozon und seinen Filmen (besonders Sitcom, Kriminelle Liebende und 8 Frauen) und natürlich auch von diesem wunderbaren Kurzfilm.