No Ordinary Love – Lust und Laster in L.A.

noordinarylove.jpgNo Ordinary Love

USA, 1994
Regie: Doug Witkins

Es gibt Independent-Filme, die haben wirklich Charme. Es gibt welche, die sind sogar richtig gut. Und dann gibt’s da noch die anderen…

Mal abgesehen davon, daß das DVD-Cover nun schon mal rein gaaaaaaar nichts mit der Filmhandlung zu tun hat (ich bin mir nicht mal sicher, wer das in der Mitte sein soll…), habe ich seit dem letzten Billigporno keine so schlechten Schauspieler mehr gesehen (aber beim Porno gibt’s wenigstens Sex!).

Die Story so hanebüchen, daß man sich gar nicht die Mühe machen sollte, diese wiedergeben zu wollen. Ich versuche es trotzdem in Kürze:

Es geht um eine Wohngemeinschaft in L.A. – Zu Anfang stirbt Tom, einer der Mitbewohner, der gleich mit zweien ein Verhältnis hatte: Dem Hausbesitzer Kevin und dessen bester Freundin und ebenfalls Mitbewohnerin Wendy. Im Haus wohnt auch der junge Student Vince, der in den Latino-Nachbarsjungen Ramon verliebt ist. Und der multisexuelle Andy, der ein Verhältnis mit Ramons Mutter hat. Dazu kommt dann noch in das freigewordene Zimmer der etwas seltsame Ben, der einen ungewöhnlichen Putzfimmel an den Tag legt und ganz offensichtlich etwas zu verbergen hat.

Irgendwann stellt sich heraus, daß Wendy schwanger ist. Um seine ewig nörgelnde Mutter zufrieden zu stellen und als eine Art „Ersatzbefriedigung“ für den verlorenen Lover zu finden, beginnt nun der eigentlich schwule Kevin ein Verhältnis mit Wendy. Und letztendlich geraten dann irgendwie alle noch in Mordverdacht…

So abstrus das Ganze klingt, so abstrus ist es auch. Es gibt zwar sicherlich abstrusen Trash, der einen Heidenspaß macht, aber das darf man hier überhaupt nicht erwarten. Die Kamera ist zudem noch rasend schlecht und ohne jegliche Atmosphäre. Die Schnitte schauderhaft. Regie anscheinend nicht vorhanden. Aber das Schlimmste sind einfach die Schauspieler. – Diese werden nur noch von der noch übleren deutschen Synchronisation übertroffen. Aber nur ein Quentchen, denn viel konnten die Synchronisten da eh nicht mehr verhunzen.

Noch übler als der Film selbst sind allerdings die Beschreibungen/Anpreisungen. Beispiel Amazon: „6 junge, gutaussehende Bewohner…“ – Erstens können die nicht zählen (einer ist ja schon von Anfang an tot, also sind es nach wir vor nur fünf), zweitens sieht keiner von denen auch nur ansatzweise gut aus. Der einzige, der eine gewisse Attraktivität ausstrahlt, ist der Latino-Nachbarjunge. — Oder Beispiel VideoMarkt: „Andy verliebt sich in die Mutter seines Mitbewohners Ramon und Jungtunte Vince schließlich in ihn.“ Wer verliebt sich in wen??? Ramon ist der Nachbarsjunge, Vince ist der Mitbewohner; und der verliebt sich nicht in Andy sondern in Ramon. Haben die den Film überhaupt angeschaut oder haben sie das gemacht, was man am besten tut: Nach fünf Minuten ausschalten?

Naja, insgesamt habe ich schon Schlimmeres gesehen. Mit der richtigen Kamera, einigen Änderungen am Drehbuch, besseren Schauspielern, besserem Schnitt, besserer Regie usw. hätte es vielleicht ein guter Film werden können… Ich kann nur den Rat geben: Finger weg!

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Mambo Italiano

mamboitaliano.jpgMambo Italiano

Kanada, 2003
Regie: Émile Gaudreault
Darsteller: Luke Kirby, Paul Sorvino, Mary Walsh uva.

Angelo Barberini ist Ende 20 und Italo-Kanadier. Seine Eltern sind aus Versehen von Italien nach Kanada statt in die USA ausgewandert (sinngemäß: „Woher sollte ich wissen, daß es ZWEI Amerika gibt – das richtige und das nachgemachte?“), aber so ging es wohl vielen anderen Italienern auch, denn sie alle leben in einer italienischen Gemeinde mitten in Montreal. Die Mütter sind das Oberhaupt von „la fagmilia“.

Als Angelo mit Ende 20 unverheiratet (!) das Elternhaus verläßt und in eine eigene Wohnung zieht, ist das für die Eltern ein Drama. Als er ihnen dann auch noch nach einiger Zeit gesteht, daß sein Jugendfreund Nino, mit dem er die Wohnung teilt, sein Liebhaber ist, artet es in einer Katastrophe aus…

Ein bißchen „Mondsüchtig“ auf schwul…. – Herrlich italienisch! Vor allem Angelos Eltern Maria und Gino mit ihren Diskussionen und Gesten machen den Film sehenswert (Meine Lieblingsszene: Als sie über die Hochzeitseinladung diskutieren). Und keine kann so schön „bang-ging“ sagen wie Ninos Mutter Lina (Mary Walsh).

Meine Meinung: Unbedingt ansehen! Vor allem diejenigen, die „Mondsüchtig“ mochten. Deshalb auch für Heteros mit Sinn für italienische „Theatralik“ geeignet. Und wegen des feinen Akzents natürlich wieder mal nur im Original erlaubt.

Mambo Italiano

Cut Sleeve Boys

cutsleeveboys.jpgCut Sleeve Boys

UK, 2006
Regie: Ray Yeung
Darsteller: Steven Lim, Ashley Wang uva.

„Cut Sleeve Boys“ dürfte bei uns kaum bekannt sein. – Schade, denn es handelt sich um eine recht witzige englische Kommödie über zwei Chinesen in London: Ash ist extrem tuntig und sucht nach der großen Liebe. Mel hält sich für Gottes Geschenk an die schwule Szene und wechselt entsprechend oft seine Liebhaber. Beide haben extreme Angst vor dem Altern.

Während Ash einem heißen Hengst zuliebe einige Gehversuche als Transvestit macht, nimmt Mel ein Landei bei sich auf und formt ihn zu einem Szene-Typen…

Nicht revolutionär, aber doch eine sehenswerte kleine Komödie. Dazu einige nett anzusehende Jungs, wobei es zwischen denen ruhig noch etwas offenherziger zugehen hätte können. Aber es reicht auf jeden Fall mindestens für einen verregneten Sonntagnachmittag!

Leider ist die DVD bis jetzt nur als UK-Import erhältlich. Ohne jegliche Untertitel und auch sonst keine Extras. Da ist der Preis von knapp 36 38.- € schon etwas unverschämt von Amazon. Und warum der Film FSK 18 erhalten hat, ist auch ein Rätsel. Vielleicht einfach mal abwarten, ob er irgendwann in einer (günstigeren) deutschen DVD-Version auf den Markt kommt. Wer’s trotzdem nicht erwarten kann, klickt dort: Cut Sleeve Boys [UK IMPORT]

Beautiful Boxer

beautiful_boxer1.jpgBeautiful Boxer

Thailand, 2003
Regie: Ekachai Uekrongtham
Darsteller: Asanee Suwan uva.

Nang Toom ist ein thailändischer Junge, der schon sehr früh merkt, daß er lieber ein Mädchen sein würde. Dennoch entdeckt er mit 12 Jahren die Schönheit und Eleganz des Thai-Boxens für sich und beginnt zu trainieren. Er perfektioniert den Muaythai-Stil und gewinnt etliche Turniere.

Richtig berühmt-berüchtigt wird er allerdings erst, als er sich für einen Kampf Make-Up anlegt und als Transvestit in den Ring steigt. Die Thailänder haben zwar ein offeneres Verhältnis zu „Ladyboys“, wie sie genannt werden, aber das Thai-Boxen ist eine männerdominierte Welt, in denen Transvestiten und Transsexuelle nichts zu suchen haben. – Der erste Auftritt mit Make-Up spaltet die Lager. Aber Tooms Manager forciert dessen Auftreten als Transvestit, um ihn berühmter zu machen und den „Skandal“ auszuschlachten.

Auf dem Weg zu diversen Meister-Titeln beginnt er schon mit einer Hormonbehandlung. Aber gleichzeitig werden die Boxkämpfe immer mehr zur lächerlichen Farce. Am Ende wagt er den letzten Schritt zur Operation, muß dann aber die Box-Handschuhe an den Nagel hängen…

Klingt absurd? – Wenn die Geschichte nicht wahr wäre, müßte man sie erfinden!

parinyacharoenphol.jpg „Beautiful Boxer“ ist thailändisches Kino, das mich begeisterte: Wunderbare Bilder. Gut choreographierte Kämpfe, die jene Martial Arts Film-Reihen wie „Kickboxer“ etc. in den Schatten stellen. Ein sozialkritischer Einblick in das thailändische Leben. Und eine hervorragende, glaubhafte schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers Asanee Suwan; eines thailändischen Kickboxers, der hier sein Film-Debüt gab.

parinyacharoenphol2.jpgDer echte Nang Toom wurde 1981 geboren und erreichte tatsächlich höchste Meisterschaft im Thai-Boxen. 1998 schaffte er mit 16 Jahren den Weg ins berühmte Lumpini-Stadion in Bangkog, tritt dort bereits mit geschminkten Lippen auf. 1999 ließ sie sich umoperieren.

Heute heißt sie Parinya Charoenphol, besitzt und leitet eine Boxschule für Jungen und Mädchen, und arbeitet nebenbei als Modell und Schauspielerin. Im Film übernahm sie übrigens eine kleine Gastrolle als Gesichtsmasseurin, die dem Jungen zum ersten Mal Hormone in die Hand gibt.

Ein schöner Film, den ich auf jeden Fall jedem ans Herz legen möchte.

Beautiful Boxer

Agnes und seine Brüder

agnes_und_seine_brueder.jpgAgnes und seine Brüder

Deutschland, 2004
Regie: Oskar Roehler
Darsteller: Martin Weiß, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup uva.

Drei Brüder – davon einer inzwischen eine Frau. Jeder von ihnen gestört:

Der älteste, Werner (Herbert Knaupp), ist ein karrieregeiler Grünen-Politiker, der sich seit Jahren für die Einsetzung des EU-Dosenpfandes einsetzt (Jürgen Tritt-i(h)n läßt grüßen). Dabei vernachlässigt er seine Familie, die es ihm aber irgendwie auch nicht sonderlich leicht macht. (Ehrlich gesagt: Ich hätte den Sohnemann wahrscheinlich längst totgeschlagen. Irgendwie kam für die Familie bei mir kein Verständnis und keine Sympathie auf.)

Dann Hans-Jörg (wunderbar gespielt von Moritz Bleibtreu), ein schüchterner, sexuell völlig verhunzter Bibliothekar, der ständig von den jungen Studentinnen (Bitches!) in der Bibliothek abgelenkt wird, ihnen auf die Toilette folgt und sich in der Nebenkabine einen runterholt, während er die Mädchen bei ihrer Notdurft beobachtet. Abends berichtet er dann davon in seiner Sexsüchtigen-Selbsthilfegruppe.

Und schließlich Agnes (Martin Weiss), die mal der jüngste Bruder war, sich aber aus Liebe zu einem amerikanischen Modedesigner zur Frau umoperieren ließ (na, so einfach ist das auch nicht…). Inzwischen mit einem anderen Mann in einer psycho-SM-Lebensgemeinschaft lebt (Hm, schon sehr, sehr, sehr von „Tropfen auf heiße Steine“ abgekupfert).

Und alle leiden unter dem eiskalten Vater, einem Späthippie, der die Jungs in ihrer Kindheit auf verschiedenste Weise (psychisch und/oder sexuell) mißbraucht hat.

Wo man hinsieht: Höchste Loblieder über Oskar Roehlers Film aus dem Jahre 2004. Bayerischer Filmpreis. Blablabla. – Und ich kann’s mal wieder nicht so richtig nachvollziehen. Sicher nicht übel und vielleicht unterhaltsam, vor allem natürlich wegen der Besetzung, die auch in den kleinsten Nebenrollen noch perfekt ist (Katja Riemann, Til Schweiger, Martin Semmelrogge). Aber einfach zu viele Zitate und Anleihen aus anderen Filmen (z.B. auch „American Beauty“) und von anderen Regisseuren (Fassbinder, Ozon), um wirklich als eigenständiges „großartiges Deutsches Kino“ durchgehen zu können. Oft zu konstruiert. Und eigentlich auch nicht wirklich lustig.

Die größte Enttäuschung für mich: Während die beiden älteren Brüder durchaus bis ins Kleinste charakterisiert werden, wird die Geschichte der Agnes größtenteils vernachlässigt. Sieht man sich auf der DVD die „entfallenen Szenen“ an, wird man feststellen: Fast alle herausgeschnittenen Szenen betrafen die Geschichte der Agnes. Warum? Heißt doch der Film „AGNES und seine Brüder“, nicht „WERNER und…“ oder „HANS-JÖRG und…“! Es beschleicht einen fast der Verdacht, daß die Szenen herausgeschnitten wurden, aus Angst, das breitere Publikum könnte damit nichts anfangen.

Alles in allem in meinen Augen überbewertet, aber einmal anschauen geht schon.

Agnes und seine Brüder

8 Frauen

8frauen.jpg

8 Femmes

Frankreich, 2002
Regie: Francois Ozon
Darsteller: Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart uva.

Was hat dieser Film hier eigentlich zu suchen? Da spielt kein einziger Mann mit, also kann es auch gar kein „schwuler“ Film sein. Zwar gibt es eine lesbische Kußszene (ich verrate nicht, wer mit wem!), aber das war’s dann auch schon. Und dennoch… so viele Filmdiven auf einen Haufen? Der Film muß einfach hier herein!

Frankreich, 50er Jahre. Ein eingeschneites, feudales Landhaus. Eine Familie trifft sich zum Weihnachtsfest. Aber Marcel, der einzige Mann im Haus, liegt tot im Bett; mit einem Messer im Rücken. Bald ist klar: Eine der acht Frauen muß die Mörderin sein…

Wieder ein von Francois Ozon verfilmtes Bühnenstück (von Robert Thomas), das ich mir auf besondere Empfehlung von Cali endlich mal angesehen habe. Teils Krimi, teils Musical. Die Crème de la Créme französischer Schauspielerinnen. Ergo: Große Erwartungen… Und ich habe auch nicht viel zu meckern.

Schöne Kostüme. Verschwenderische Kulisse. Hervorragende Schauspielerinnen. Faszinierend, wie nach und nach die Fassade jeder einzelnen Frau bröckelt. Humorvoll die Gesangseinlagen (jede der 8 Frauen singt ein Chanson). Nette Anspielungen und Remineszensen (Romy Schneider, Truffaut, Bunuel, Agatha Christie…), die der Film-Laie allerdings eventuell gar nicht mitbekommt. Und manchmal waren sie mir auch einfach etwas zu penetrant.

Vielleicht lag’s an meiner Müdigkeit, daß der Begeisterungsfunke beim ersten Mal doch nicht so recht überspringen wollte? Oder es lag daran, daß ich kein Französisch spreche und mir deshalb die deutsche Synchronisation ansehen mußte (zum Glück blieben die Chansons im Original)? Vielleicht lag’s aber auch daran, daß mich die einst so wunderschöne Catherine Deneuve hier so verblüffend an Lilo Wanders erinnerte? Oder doch daran, daß die Chansons zwar musikalisch schön waren, die Damen aber gesanglich nicht viel her machen (da fehlt einfach größtenteils das Timbre)?

Also, wie’s im Leben häufig der Fall ist: Das erste Mal ist nicht so besonders! Fand ihn zwar mal sehenswert, konnte aber die Begeisterung nicht so recht teilen. – Und dann? Habe ich ihn mir zufälligerweise mit der Maus ein zweites Mal angesehen und fand ihn plötzlich ausgesprochen gut. Wahrscheinlich muß man sich einfach erst daran gewöhnen?

Fazit: Auf jeden Fall ansehen! 8 Frauen

Und wer sich nur mal die Musikeinlagen ansehen will – hier sind sie (und dahinter, soweit gefunden, die Originale – ohne Gewähr!):

1. Mein Favorit:“T’es plus dans le coup papa“ von Catherine (Ludivine Sagnier), der burschikosen jüngsten Tochter Marcels. (Original)

2. Auch sehr schön: „Message Personnel“ von Augustine (Isabelle Hubbert), der Schwägerin Marcels. (Gefällt mir sogar besser als das Original)

3. „A quoi sert de vivre libre“ von Pierrette (wunderbar: Fanny Ardant), der Schwester des Toten. (Original von Nicoletta habe ich nicht gefunden)

4. „Mon amour, mon ami“ von Suzon (Virginie Ledoyen), der älteren Tochter, die in die Ferien kommt. (Original)

5. „Pour ne pas vivre seul“ von Madame Chanel (Firmine Richard), der schwarzen Köchin. (Original von Dalida)

6. „Pile ou face“ von Louise (Emmanuelle Béart), dem neuen Zimmermädchen. (Original)

7. „Toi jamais“ von Gaby (Catherine Deneuve), der Ehefrau Marcels. (Original?)

8. „Il n’y a pas d’amour heureux“ von Mamy (Danielle Darieux), der Mutter Gabys. (Original)

Ein Zuhause am Ende der Welt

zuhauseamendederwelt.jpgHome at the End of the World

USA, 2004
Regie: Michael Mayer
Darsteller: Colin Farrell, Dallas Roberts, Robin Wright Penn, Sissy Spacek uva.

Gute Verfilmung des Romans von Michael Cummingham über den etwas naiven, aber äußerst liebenswerten Bobby und eine ungewöhnliche Dreier-Beziehung…

Eigentlich wollte ich nur mal kurz reinsehen, bin aber doch beim ganzen Film hängengeblieben. Vor allem auch wegen der guten Musikauswahl, die sich das Beste von den Ende 60er bis Mitte 80er ausgesucht hat, in denen der Film spielt. Leider ist auf dem käuflichen Soundtrack nur ein kleiner Teil davonzu finden.

Teilweise wunderschöne Bilder. – Und dann natürlich Colin Farrell! Der anfangs mit langen Haaren allerdings fürchterlich aussieht; erst als er sich von Clare die Haare schneiden läßt, ist er einfach dutzidutziduuu-knuddelig! Und sooooo lieb! Und wenn schon in „Alexander“ (der im gleichen Jahr entstanden ist; kaum zu glauben!) die Kuß-Szenen herausgeschnitten wurden, so darf man hier wenigstens einen männerküssenden Colin sehen. Nur die Nacktszenen wurden zensiert, weil sich anscheinend das prüde Test-Publikum bei der Probeaufführung davon peinlich berührt sah. Zu schade! (Aber dafür findet man von der geilen Schlampe Colin ja genug Sex-Videos im Internetz, wenn man nur gründlich genug sucht…)

Ein stiller, sehr bewegender Film. Schade, daß sich gegen Ende die nur kurzfristig heile Welt in ein Luftschloß auflöst. Ist das die Aussage des Films: Dreiecksbeziehungen sind automatisch zum Scheitern verurteilt? Aus rein persönlichen Gründen hätte ich mir natürlich einen anderen Ausgang gewünscht. Muß mal mit Cunningham reden, ob er nicht das Ende umschreiben will.

Auf jeden Fall ein wunderschöner Film fürs Herz. Ansehen!